Paris -die Stadt der Liebe ist weltweit bekannt für ihr tolles Ambiente, Wein, Feinschmecker, außergewöhnliche Mode und ihre vielen Sehenswürdigkeiten. Für was Paris allerdings auch bekannt ist, dass es nicht gerade günstig ist. Paris low Budget -ist das überhaupt möglich? Das habe ich bei meinem Kurztrip in Paris mal getestet, was ich euch vorab schon sagen kann -Ja man kann auch in Paris Einiges sparen, wenn man weiß wie. Paris muss nämlich nicht immer teuer sein! In diesem Blogpost teile ich meine Erfahrungen und Tipps mit euch, von der Anreise, Unterkunft, Essen, Sehenswürdigkeiten bis hin zu den Transportmitteln! 🙂

Anreise

Flüge kosten rund 200-250 Euro, mit dem Zug wird das dann schon günstiger. Wenn man für die Anreise am wenigsten zahlen möchte, rate ich euch den Bus zu nehmen. Für Hin- und Rückreise haben wir pro Person um die 100 Euro gezahlt, es geht aber sicher auch noch günstiger, wenn man früh dran ist.

Unterkunft

Hier ist die Devise: klein aber fein. Wir haben uns bei unserer Unterkunft für ein kleines Appartment/Studio von Airbnb (Werbung/selbst gezahlt) in der Nähe vom Grands Boulevard entschieden. Pro Person hat uns das Airbnb ca. 40 Euro pro Nacht gekostet (mit Reinigungs- und Servicegebühr). Das Zimmer war zwar nicht allzu groß, jedoch verbringt man auch nicht allzu viel Zeit darin. Die Lage war super zentral, alles war sehr modern und schön eingerichtet. Und unser Highlight an der Wohnung war das Gebäude an sich. Ich liebe Altbau einfach.

Essen

Das Essen in Paris ist zwar nicht das aller günstigste, muss aber auch nicht allzu teuer sein. Es kommt natürlich auch darauf an, wo man isst. Eine Freundin hatte erzählt, sie habe 20 Euro für eine Pizza Margherita gezahlt, was uns schon zu Bedenken gab (vor allem da diese nicht einmal gut gewesen sein soll).

Essensmäßig ist ein Airbnb natürlich auch sehr vorteilhaft, wenn man ein begrenztes Budget hat (natürlich nur wenn man eins mit Küche wählt). Bei uns in der Nähe gab es aber auch zahlreiche Restaurants von Asiatisch, Italienisch bis hin zur Französischen Küche war alles geboten. Die Preise waren auch okay, ähnlich wie in München. Für ein Petit Dejeuner 5 Euro, ein Galette (ein herzhafter Crêpe) um die 10 Euro, 3,50 für einen süßen Crêpe und ca. 15 Euro für ein Steak mit Kartoffeln, finde ich auf jeden Fall angemessen. Die herzhaften Crêpes waren eine Empfehlung des Airbnb Besitzers und ich kann euch sagen, dass er nicht zu viel versprochen hat. Wer in Paris auf der Suche nach guten Galettes ist, sollte auf jeden Fall zum L’Atelier Artisan Crepier (Werbung/selbst gekauft). Ihr solltet aber am besten früh kommen, da es später sehr voll wird.

Ein weiterer Tipp von mir: Macht ein Picknick am Eiffelturm. Besonders Abends, wenn dieser anfängt zu glitzern ist es besonders schön. Falls der Wein ausgeht, kommen auch noch ein paar Verkäufer. Diese wollen euch allerdings den billigsten Wein teuer andrehen, also rate ich euch selbst einen mit zu nehmen. Ein Bild davon kann ich euch leider nicht zeigen, da man eine Genehmigung braucht, um ein Foto/Video vom Eiffelturm bei Nacht zu machen. Die Abmahnungen können ganz schön teuer werden, weshalb ich das lieber gelassen habe und euch nicht einmal in meinen Instagram Stories gezeigt habe.

Sightseeing

Alle Sehenswürdigkeiten, die ich nun aufzähle sind für Personen bis einschließlich 21 kostenlos (außer der Eiffelturm).

1.Kirchen: Kathedrale Notre-Dame de Paris und Sacré-Cœur de Montmartre

Die Kathedrale ist auf jeden Fall einen Besuch wert, anschließend kann man noch einen schönen Spaziergang an der Seine machen und z.B. so wie wir noch einen Crêpe essen. Die Baskenmütze habe ich übrigens direkt in einem der naheliegenden Souvenirläden für gerade einmal 5 Euro gekauft.

Die Wallfahrtskirche Sacré-Cœur fande ich sogar noch eindrucksvoller, sowohl von innen als auch von außen (das ist aber denke ich einfach Geschmackssache). Das ganze Viertel fand ich wirklich super schön, der Weg nach oben, die ganzen verschiedenen Künstler -einfach ein tolles Flair. Und die Aussicht die man von der Kirche hat ist auch wirklich empfehlenswert um Fotos zu machen.

2. Aussichtsplattformen: Eiffelturm oder Arc de Triomphe de l’Étoile

Nachdem wir auch noch einen Blick auf den Eiffelturm wollten haben wir uns für den Arc de Triomphe entschieden. Anschließend kann man noch einen Abstecher auf die Avenue des Champs-Élysées machen. Der Besuch des Eiffelturms ist im übrigen nicht kostenlos, jedoch sind die Preise meiner Meinung nach vollkommen okay.

3.Museen: Louvre

Bei meinem zweiten Paris-Trip stand ein Besuch im Louvre ganz weit oben auf meiner Bucketlist. Und ich muss sagen, es lohnt sich auf jeden Fall. Mehrere Stunden haben wir im Museum verbracht und wären wir von der Anreise am Tag zuvor nicht schon so fertig gewesen, wären es höchst wahrscheinlich noch mehr geworden. Anstehen mussten wir zum Glück nur ca. 10 Minuten, man sollte aber auf jeden Fall schon in der Früh kommen.

4.Schlösser

Mein erster Paris Besuch liegt mittlerweile schon Jahre zurück. Ich war mit meiner Oma, meiner Mutter und meiner Schwester mit einem Busreiseunternehmen unterwegs. Viel Zeit für weitere Sehenswürdigkeiten war nicht, es war eher eine Schlössertour. Ich muss sagen, dass ich die Schlösser aber wirklich super schön fande vor allem das Schloss Versailles.

5.Sonstiges: Le mur des je t’aime oder auch Wall of Love genannt

Wer ohnehin schon in Montmatre ist, sollte sich die Mauer der Liebe anschauen. 300 Varianten, 250 Sprachen des Schriftzuges „Ich liebe dich”. Die Mauer liegt ca. 100 Meter neben der Metrostation Abbesses in einem kleinen süßen Park.

Transportmittel

Mit der Metro kann man in Paris alles super erreichen. Wir haben uns gleich das „Paris Visite” Ticket genommen, da wir am Tag öfters einmal hin- und hergefahren sind. Das Ticket kostet zwischen 11,35€ und 63,90€ je nach Anzahl der Tage und Zonen. Wir sind eigentlich immer mit der Metro gefahren, außer einmal mit dem Taxi (was wirklich sehr teuer ist, teurer als in München!!). Im Übrigen gibt es mit diesem Ticket auch einige Vergünstigungen, welche wir aber nicht in Anspruch genommen haben, da das was wir machen wollten ohnehin kostenlos für uns war.

 

 

Low Budget Kurztrip nach Paris: Meine Erfahrungen & Tipps

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