Hallo ihr Lieben!

Möglichst schnell, mit geringem Aufwand überschüssige Pfunde verlieren? Das ist der Traum von vielen Frauen und Männern, vor allem in der Sommerzeit, wenn sie ihre Traumfigur immer noch nicht erreicht haben. Und wie nimmt man natürlich am schnellsten ab? -> Mit einem Kaloriendefizit! Viele greifen deshalb zu sogenannten Kalorientracking-Apps, die das Abnehmen erleichtern sollen. Auch ich habe diese Apps früher verwendet und tracke auch heute gerne immer mal wieder mein Essen (immer Phasenweise). Es gibt bei mir aber von früher auf heute große Unterschiede beim Kalorienzählen. Da ich schon einige Erfahrungen mit diesem Thema gemacht habe, möchte ich diese nun auch mit euch teilen!

Meine negativen Erfahrungen mit dem Kalorien zählen

Von vornherein möchte ich sagen, dass es an sich Nichts schlimmes ist, es kommt jedoch darauf an wie man es durchführt. Mit ca. 15 Jahren habe ich mich einfach nicht mehr wohlgefühlt in meinem Körper (in der Pubertät ist man ja bekanntlich mit Vielem nicht ganz so zufrieden). Ich habe sehr viel Zeit auf Tumblr und ähnlichen Seiten verbracht auf denen es gerade so an Tigh Gaps und  vermeintlichen Traumkörpern wimmelt. Eine Freundin erzählte mir dann, dass sie nun eine App hat mit der man die Kalorien zählen kann -für mich zu der Zeit die perfekte Lösung.

Anfangs habe ich die App ganz normal benutzt und auch genügend gegessen -nur etwas gesünder. Nach einer Zeit hat sich dadurch aber ein Zwang entwickelt immer etwas unter den Tagesbedarf, der bei der App angezeigt wurde, zu kommen. Man fängt an sich bei jeder Mahlzeit zu fragen, ob man es denn essen „darf” und ob das nicht zu viele Kalorien hat. Das Kalorien zählen hat in diesem Zeitraum viel zu viel von meinem Leben eingenommen und das sollte es nicht. Ich bin der Meinung, dass man trotz einer Diät bzw. einer Fettreduktion auf Nichts verzichten sollte/muss. Auf seine Ernährung zu achten ist schön und gut, jedoch sollte die Lebensqualität nicht darunter leiden.

Generell ist das alleinige Kaloriendefizit beim Abnehmen nicht der einzige Faktor, in Verbindung mit Sport ist das Ganze auch viel effektiver. Sich zwischendrin auch mal etwas zu gönnen ist zu dem auch so wichtig.  Wenn ihr Lust auf einen Beitrag zum Thema effektive Fettreduktion habt, schreibt mir gerne eine Direct Message auf Instagram (https://www.instagram.com/patrizia.marie/), dann würde ich darüber auch einen Beitrag verfassen.

Vom Zwang des Kalorienzählens , gelangt man schnell an den Punkt an dem einem das alleine nicht mehr reicht. Oft kommt es dann zu Krankheitsbildern wie Magersucht und Bulimie -es kann also durchaus gefährlich werden. Falls ihr schon in diesem Stadium angelangt seid, solltet ihr euch auf jeden Fall Hilfe holen seien es Freunde und Familie und/oder professionelle Hilfe.

Warum Kalorienzählen trotzdem nicht verteufelt werden sollte

Wie schon oben erwähnt habe ich immer mal wieder meine Phasen in denen ich mein Essen tracke , aber im Gegensatz zu früher aus ganz anderen Beweggründen heraus. Ich möchte einen  Überblick über die Makronährstoffe (Eiweiße, Fette, Kohlenhydrate) und Mikronährstoffe(Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente) haben. Wenn ich keinen Sport mache sei es im Urlaub, aus persönlichen oder gesundheitlichen Gründen tracke ich mein Essen zum Beispiel gar nicht. Wenn ich regelmäßig ins Fitness gehe achte ich aber schon darauf, da die Ernährung mindestens genau so wichtig ist wie das Training. Oft liest man davon, dass 70-80 % des Erfolges durch die Ernährung kommen. Davon bin ich nicht ganz überzeugt. Was jedoch klar ist, dass die Ernährung und das Training Hand in Hand gehen und  somit beides wichtig ist.

Beim Sport ist eine ausreichende Versorgung an Proteinen sehr wichtig, jedoch sollte man die Kohlenhydrate und Fette auch nicht außer Acht lassen. Kohlenhydrate sind wichtig, um genügend Energie für den Tag und das Workout  zu haben. Auch Fette sind wichtige Energieträger, wobei die ungesättigten besser als die gesättigten Fette sind. Gesättigte Fettsäuren sind z.B. überwiegend in Süßwaren/Gebäck oder Fertiggerichten und Fastfood enthalten.

Um nochmal auf den Punkt des Trackings zurück zu kommen, ist zu diesem Punkt zu sagen, dass es sich effektiv auf das jeweilige Ziel (Fettreduktion oder Muskelaufbau) auswirkt, wenn man die ungefähren prozentualen Anteile einhält -> hierbei hilft einem das Kalorienzählen! Bei der Fettreduktion versuche ich mich immer an diese Richtwerte zu halten: 30 % Kohlenhydrate, 35 % Eiweiß, 35 % Fett. Beim Muskelaufbau: 55 % Kohlenhydrate, 20 % Eiweiß und 25 % Fett. Das sind aber nur Richtwerte, die man nicht Ganz einhalten kann bzw. nicht sollte. Sich auf etwas zu versteifen ist nämlich nie gut.

Hättet ihr Interesse an einem Artikel darüber, wie ihr euren Kalorienbedarf ausrechnen und euch dann einen Ernährungsplan erstellen könnt? Wenn ja dann schreibt mir gerne! 🙂

Welche Apps kann ich euch fürs Kalorienzählen empfehlen? *Werbung weil Markennennung, nicht gesponsort/keine Zusammenarbeit*

Lifesum und MyFitnesspal kann ich euch beide empfehlen.

Insgesamt muss ich sagen, dass ich Lifesum vom Design her ansprechender finde. Es ist schöner aufgebaut mit vielen Farben, Smileys und Diagrammen. Das negative an der App ist die vorgeschlagene Kalorienzufuhr. Denn diese App zeigt einem z.B. in meinem Fall 400 Kcal weniger an als bei MyFitnessPal -und 400 Kcal machen schon einiges aus. Wer sein Gewicht halten möchte würde ich bei dieser App raten auf “zunehmen” zu klicken. Dann bekommt man nämlich die gleiche Anzahl angezeigt.

Bei MyFitnessPal hat man auch eine tolle Übersicht über alle Nährstoffe. Ich musste mich erst einmal etwas umstellen, aber muss sagen dass mir diese App noch besser gefällt. Im Grunde ist sie ziemlich ähnlich aufgebaut wie Lifesum. Oft ist es nur etwas schwierig sich um zu gewöhnen, wenn man eine der beiden Apps schon gewöhnt ist. Ihr könnt beide ja mal testen und mir dann schreiben, welche von beiden ihr am Besten fandet. Oder ob es vielleicht noch eine andere (vielleicht sogar bessere) App gibt, welche ich noch gar nicht kenne. Da bin ich immer offen für Neues, bestenfalls natürlich eine kostenlose App. 🙂

Was bringen mir diese Apps?

Den Hauptgrund der Übersicht über die Makro und Mikronährstoffe hatte ich bereits genannt -dies ist aber nicht das einzige was einem diese Apps bieten. Zusätzlich kann man bei beiden der Apps auch die Wasserzufuhr und sein Training angeben.

Es ist extrem wichtig für uns ausreichend Wasser am Tag zu trinken, weshalb dies einer meiner Lieblingsfunktionen ist. Das Eintragen der Trainingeinheiten sorgt (zu mindestens bei mir) dafür, dass ich öfters ins Fitness gehe und einen besseren Überblick habe. Die verlorenen Pfunde werden einem hier als Kcal gut geschrieben, bei MyFitnessPal geht dies allerdings nur bei Cardio-Einheiten (kann sein, dass das nur zwischenzeitlich gilt -habe die App erst neu entdeckt) Mehr Sport heißt hier also mehr essen, da einem die verbrannten kcal gutgeschrieben werden.

Beide von mir getesteten Apps (es gibt natürlich auch noch viele weitere) sind kostenlos bzw. haben eine kostenfreie Version und sind für IOS und Android verfügbar. Sie verfügen über eine große Nahrungsmittelbank, sogar mit Barcode-Scanner. Das Kalorien zählen wird einem also bei diesen Apps sehr leicht gemacht.

Gesamtresultat

Apps zum Kalorienzählen tragen einige Risiken mit sich, man sollte also vorsichtig damit umgehen. Bei den richtigen Beweggründen und einem gesunden Lebensstil spricht aber Nichts dagegen. 🙂 Sobald etwas zu einem Zwang wird und zu viel vom Leben einnimmt -weg damit. Es geht auch ja auch ohne. Wer mein Instagramfeed anschaut bzw. regelmäßig meine Stories anschaut, weiß wie gerne ich esse und auch Essen gehe. Essen sollte meiner Meinung nach mehr als nur funktional sein, Genuss ist auch so wichtig. Nachdem Essen mir eine Zeit lang immer Sorgen bereitet hat und keinen Spaß mehr gemacht hat, kann ich nun von mir aus sagen, dass ich Essen liebe (sowohl gesundes als auch mal ungesundes)! 🙂

 

Abnehmen durch Kalorien zählen -Meine Erfahrungen

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